Urlaub von der Pflege…

Kurzzeit- und Verhinderungspflege zur Entlastung Pflegender   

Die Pflege und Betreuung erfordert von pflegenden Angehörigen einen großen Einsatz. Sie sind oft über Jahre, 24 Stunden am Tag für die Kranken da und stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Aufgrund dieser permanenten Belastung ergeben sich nicht selten Situationen, nach denen der Pflegende Erholung braucht- Kraft tanken muss. Oder es müssen einfach notwendige Termine wahrgenommen werden.

Jedem pflegenden Angehörigen steht deshalb die Nutzung der Kurzzeitpflege und der Verhinderungspflege zu. Die Pflegekasse übernimmt die Pflegekosten jeweils bis zu einer Höchstgrenze von maximal 28 Tagen im Kalenderjahr.

Die Kurzzeit- und die Verhinderungspflege unterscheiden sich in den Voraussetzungen zur Beantragung.

Kurzzeitpflege 

Wenn seit mindestens 6 Monaten Leistungen der Pflegeversicherung bezogen werden, haben Sie Anspruch auf Kurzzeitpflege.

Die Pflegekasse übernimmt die anfallenden Kosten bis zu einem Betrag von 1550,- €, allerdings für maximal 28 Kalendertage im Jahr.

[Verhinderungspflege (Vertretungs-/Ersatzpflege)

Seit dem 01. Januar 2013 kann das Pflegegeld während einer Verhinderungspflege für maximal 28 Kalendertage im Jahr zur Hälfte weiter ausgezahlt werden.

Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, die nur in der sogenannten Pflegestufe 0 sind, haben nun auch einen Anspruch auf bis 28 Kalendertage Verhinderungspflege im Jahr. Diese Regelungen gelten auch bei der stundenweisen Inanspruchnahme der Verhinderungspflege.

Stundenweise Verhinderungspflege 

Für den Fall, dass eine Pflegeperson stundenweise an der Pflege gehindert ist, hat der Pflegebedürftige Anspruch auf Ersatzpflege.

Die Verhinderungspflege umfasst die Leistungen, die bislang die private Pflegeperson erbracht hat.

 

 

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